Mulles LESEBOX für SCHAFE BÜCHER
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Interview01
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- Published on Saturday, 03 March 2012 14:25
- Written by Mulle
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Das Interview mit Nicole Lüning über ihre Comicwelt, das Mulleland. F= Frager NL= Nicole Lüning F: „Was ist Mulleland?“ NL: „Mulleland ist ein fiktives Land, in dem meine Schafe, die ich zeichne leben und ihre Geschichten erzählen.“ F: „Ach diese Viecher, die du zeichnest, das sind also Schafe?“ NL: „Ja, kann man das denn nicht erkennen?“ F: „Doch kann man schon. Warum zeichnest du ausgerechnet Schafe?“ NL: „Böse Zungen behaupten, weil Schafe nun mal leicht zu zeichnen sind.Ich mag Schafe nun mal. Sie haben einen gewissen Niedlichkeitsfaktor und auch mit dem Begriff „Schaf“ lässt sich so einiges verrücktes anstellen. F: „ Was meinst du?“ NL: „ Wortspiele z.B.“ F: „Wie lange zeichnest du diese Schafe schon?“ NL: „ Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr begonnen, die ersten Skizzen auf Papier zu kritzeln. Sie waren noch sehr einfach gehalten. Ich entschloss mich die Bilder zu scannen und digital weiter zu bearbeiten. F: „Wie fanden deine Mulleschafe den Weg in die Öffentlichkeit bzw. ins Social Network?“ NL: „ Ich war schon einige Zeit im „Social Network“, speziell im Facebook unterwegs. Dort habe ich mir abgeschaut, wie viele das Netzwerk für ihre Kunst und Werbung nutzten. Ich dachte mir, das kann ich auch. Obwohl finanzielle Mittel bei mir sehr gering sind. Konnte ich damit schon einiges erreichen.“ F: „Funktionierte das denn sofort?“ NL: „Nein aber doch sehr zügig. Einer meiner Kontakte dort, er arbeitet in einer süddeutschen Werbeagentur, schrieb mir eines Tages, er hält die Schafe für „Kultverdächtig“. F: „Das war aber doch noch nicht alles oder?“ NL: „Nein das war erst der Anfang vom Anfang. Es galt die Zeichnungen weiter zu entwickeln und so günstig wie möglich Werbung zu machen. Die Werbung hat dann in Teilen eine Freundin von mir übernommen. Unsere Mulletante. Ich nenne sie manchmal auch das Dönerschaf. In der Zwischenzeit habe ich die Schafe immer weiter verändert und entwickelt. Die Schafe erscheinen nun öfter als zweibeinige vermenschlichte Wesen mit Schafsköpfen. Als Vierbeiner werden sie weniger. F: „Marketing Werbung und alles was damit zu tun hat kostet eine Menge Geld, was hast du gemacht, wenn bei dir die finanziellen Mittel, wie du selbst sagtest kaum vorhanden waren bzw. sind?“ NL: „Ich habe mich erst einmal von dem Gedanken, Geld mit den Schafen zu verdienen, verabschiedet. Generell habe ich meine Erwartungen zurückgeschraubt. Zunächst habe ich dann meine vorhandene Webseite, die ich für meine Fotografie erstellt hatte einfach umgebaut und das Mulleland erschaffen. Ausserdem habe ich Freunde und Bekannte meine Zeichnungen gezeigt, in dem ich sie einfach verschickt habe… (Die Rückmeldungen über die Zeichnungen waren durchweg nur positiv) und parallel dazu habe mir im übertragenen Sinn einen Wolf gezeichnet.. Damit meine ich, ich habe oft die Nacht zum Tag gemacht und nur gezeichnet… Die Mulletante schlug sich die ganze Zeit mit den Verlagen um mich dort mit den Schafen unterzubringen, was aber leider noch nicht funktioniert hat. F: „Wie passend, dabei fällt mir auf, Wölfe gibt es in der Tat im Mulleland scheinbar kaum, oder gar nicht. NL: „ Das ist richtig“ F: „ Woran liegt das? NL: „Es gibt dafür verschiedene Gründe… Anfangs habe ich mir keine Gedanken über Wölfe im Mulleland gemacht. Beim weiteren Nachdenken sage ich, Mulleland ist ein „schafes Land“ da sind Wölfe eher untergeordnet. Wölfe sind aber die natürlichen Feinde der Schafe und eignen sich prima, in der einen oder anderen Geschichte, als Bösewicht einzubauen. Das wird aber wohl selten bleiben. Die Wölfe die ich bisher gezeichnet habe, habe ich als extrem dumme Viecher dargestellt… das wird sich wohl auch nicht ändern. Das Mulleland und die Geschichten darin sollen lustig sein und so wird es auch bleiben. Daher werden die Schafe immer in der Überzahl sein. F: „Woher nimmst du die ganzen Ideen für deine Geschichten und Bilder? NL: „ Aus dem Alltag, dem Leben. Einige Geschichten sind mir von Freunden erzählt worden. Manchmal habe ich auch einfach irgendwo etwas gelesen und mir schoss sozusagen ein zündender Gedanke durch den Kopf. F: „Und dann zeichnest du sofort?“ NL: „Wenn ich die Möglichkeit dazu habe, ja! Meistens bin ich ja zu Hause und da habe ich mein I Pad so dass ich sofort loslegen kann! Wenn ich unterwegs bin, habe ich ein Notizbuch dabei. F: „Zeichnest du jeden Tag?“ NL: „ Nein, auch ich habe mal einen schlechten Tag, oder einfach Phasen in denen ich keine Lust zum Zeichnen habe und mir einfach nichts Lustiges einfällt. F: „hast Du eine Ausbildung gemacht? NL: „ Ja, aber ich bin keine ausgebildete Grafikdesignerin. Das Zeichnen ist ein Hobby, ein Ausgleich zu einem anstrengenden Alltag.
F: „Anstrengend? „
NL: „Ich habe einen Sohn, der an ADHS leidet, auch wenn man das in den Griff bekommen kann und weit gehend lernen kann damit umzugehen. Mit so einem Menschen ist einfach immer etwas los in der Familie und im Alltag der betroffenen Personen.
F: „ Das heißt du bist hauptberuflich Mutter und Hausfrau…?
NL: „Ich bevorzuge den Begriff Familienmanagerin, denn zu meinem Leben in der Familie gehören weit mehr Tätigkeiten, als die einer normalen Hausfrau und Mutter.
F: „das hört sich nach einem 24 Std Job an. Wie findest du die Zeit noch zum Zeichnen?
NL: „So ein Bild dauert manchmal nur Minuten. Und vormittags wenn mein Sohn in der Schule ist, oder in einer ruhigen Minute bei den Hausaufgaben findet sich immer eine Zeitlücke in der ich etwas zeichnen kann. Alles eine Frage der Organisation. Ausserdem zeichne ich auch wenn mein Sohn mit seinen Freunden unterwegs ist, und wenn es ganz hart kommt auch schon mal die eine oder andere Nacht durch.
F: „Warum nachts?
NL: „Wenn ich abends einen sogenannten Ideenschub bekomme kann ich nicht schlafen bevor nicht die Idee bzw. die Geschichte im Kasten ist.
F: „Du bist wohl eine Nachteule?
NL: „Nein eigentlich gar nicht! Ich brauche viel Schlaf und den hol ich mir auch… ich schlafe dann wenn mein Sohn vormittags in der Schule ist.
F: „Ich stelle mir das alles sehr anstrengend vor“
NL: „ Die Situation, die ADHS meines Sohnes, das ist anstrengend. Ja aber das Zeichnen ist entspannend. Zeichnen ist also mein Ausgleich.
F: „Deine Leidenschaft zu zeichnen sieht man. Man könnte den Eindruck gewinnen, sie stehen bei Dir an erster Stelle?“
NL: „Meine Familie steht an erster Stelle. Allem voran mein Sohn und mein Mann. Aber gleich dahinter kommen die Zeichnungen. Ich freue mich immer wenn meine Zeichnungen und Geschichten gut ankommen. Wenn Menschen dadurch zum Lachen gebracht werden.
F: „Was willst du mit den Schafen und den Geschichten noch erreichen, wo willst du hin?
NL: „Ich möchte mich einfach nur selbst verwirklichen. Auf Nachfrage von Freunden und Bekannten, habe ich gerade mein erstes Buch zusammengestellt und veröffentlicht. „Jetzt erst recht“! Und das zweite liegt auch schon sozusagen fertig in der Schublade.
F: „Ein Buch, du sagtest doch Du hast noch keinen Verlag?
NL: Ja eine Comicsammlung. Es ist keine Geschichte im Ganzen. Nur eine Sammlung von über 50 einzelnen kurzen Comics. Das ist Richtig ich habe nicht direkt einen Verlag sondern über BOD Book on Demand veröffentlicht. D.H. es wird auf Bestellung nach Bedarf gedruckt.
F: „Wo bekomme ich das Buch her?
NL: „ Man kann es online bestellen in den bekannten Buchplattformen und Versandhäusern, die Bücher anbieten. Es hat 80 Seiten im Paperback und kostet 16€“
F: „Was macht das Buch so besonders?“
NL: „Ich habe einige Extras eingebaut wie z.B. einen Denkzettel für lästige und rücksichtslose Parker und Fehler.
F: „Fehler?“
NL: „ Ja, Fehler! Ich finde Fehler sind menschlich können aber auch tierisch komisch sein. Ausserdem passt es zu den verrückten Schafen, die ja eh sehr viel Blödsinn veranstalten.
F: „ Wie lange ist das Buch denn schon auf dem Markt?
NL: „Veröffentlicht ist es seit dem 10.Januar aber ich denke der Verkauf startet erst nach der Messe in Leipzig auf der das Buch ausgestellt wird.“
F: „Gibt es denn überhaupt schon eine Resonanz?
NL: „ Ja. Es wurden bereits einige Bücher verkauft. Von den Lesern bekam ich Mails geschrieben, wie „hatte Bauchweh vor Lachen“ oder „Habe mich lachend unter dem Tisch wieder gefunden!“
F: „Also Lustig bis unters Dach?!“
NL: „ Ja, lachen bis der Arzt kommt. Es ist ein „Musthave“ für jeden Mullefreund!
F: „Dann bedanke ich mich für das aufschlussreiche und intensive Gespräch. Ich besorg mir jetzt auch erst einmal das Buch!“
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Das ist die schafe Seite mit interessanten Links von Freunden für Freunde,
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Hört doch auch mal rein :-)
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auch die Mullemama treibt sich dort manchmal mit Ihrem Göttergatten Holger herum
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Die Buchbeschreibung Katalogbeschreibung:





